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Egal ob in der Mode oder beim Wohndesign – der Retro Look erfährt ein wahres Revival. Wir wollen diesen Blog nutzen, um in Erinnerungen zu schwelgen und Ideen für einen waschechten Retro-Stil zu sammeln.

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Mehr retro geht nicht: die Jeans

Obwohl die Jeans noch heute ein absoluter Fashiontrend ist, ist sie ein wahres Retrojuwel. So wurde die Jeans zunächst von der Gesellschaft verpönt und gar verboten, da sie als Zeichen unreifer, mutwilliger Herausforderung der Konvention galt. Erst ab den 60er Jahren fand die Jeans nach und nach Anklang und wurde zu einem wahren Symbol des Fashionumschwungs. Auch heutzutage ist die Jeans aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und ein absolutes Basic in jedem Kleiderschrank.

Die Jeans in den Kinderschuhen

Der Erfinder und Urvater der Jeans ist bekanntlich Levi Strauss. Er entwickelte als deutscher Auswanderer in Amerika jene Beinbekleidung für die Minenarbeiter in San Francisco. So waren seine Produkte besonders strapazierfähig, bequem und robust und eigneten sich daher ideal für jene Arbeiten. Zusammen mit Jacob Davis feilte er an seinem neuen Kleidungsstück, verpasste ihm Nieten an den Taschen und ersetzte braunen Hanf durch blaues Denim. Die Jeans war geboren und dennoch brauchte sie einige Zeit, um so zu werden, wie beispielsweise die Damenjeans von Gerry Weber, welche heutzutage online zu haben sind und so gut wie jede Frau beglücken. Den Weg nach Europa fand die Jeans im Zweiten Weltkrieg, da die amerikanischen Soldaten jene Hosen mitbrachten. Zunächst wurde gegen die Jeans gewettert und sie wurde als Zeichen des Protests aufgefasst. Allerdings konnte dies dem Erfolg der Jeans keinen Abbruch tun…

Hauteng und körperbetont: die Röhre

Schon 1953 gab es schließlich die ersten Damenjeans für deutsche Frauen, sodass die Beinbekleidung endgültig ihren Durchbruch feiern konnte. Damals fand sich der Reißverschluss noch an der Seite und die Hosen waren – gemäß der Zeit – sehr hoch geschnitten. Doch wie entwickelte sich die begehrte Blue Jeans? In den 70er Jahren fand sich der Schlaghosen-Boom wieder, welcher sich vor allem durch die Jeans auslebte. Speziell in der Hippie-Bewegung fand sie großen Anklang und wurde gerne und viel getragen. Anfang der 80er verschwand sie dann jedoch vollkommen aus der Modeszene und wurde, speziell bei den Damen, durch Jeans mit sehr hoch sitzendem Bund ausgetauscht. Jene Damenjeans wurden als sehr eng und den Po betonend betitelt. Letztendlich erhielt sie den bezeichnenden Namen Röhrenjeans. In den 90er Jahren verabschiedete man sich schließlich von jenen Stücken und drehte den Spieß um – von sehr eng zu sehr weit.

Revival: Retro-Röhre

Die Baggy Jeans war geboren und zeichnete sich durch einen extrem weiten Schnitt aus und brachte speziell der Männerwelt einen neuen Trend. Ganz besonders Jugendliche der Hip-Hop-Szene griffen zu jenen Exemplaren und versuchten hiermit cool und lässig zu wirken. Im neuen Jahrtausend fanden schließlich die Röhrenjeans wieder Einzug in die Modewelt, welche man noch heute erhalten kann. So findet man Damenjeans von Gerry Weber, welche durch jenen Schnitt gekennzeichnet sind. Doch auch die heutige Hüftjeans entwickelte sich zu jener Zeit und wurde sehr tief getragen. Weiterhin fanden Effekte wie Bleichen und Abnutzungen ihren Weg auf die Jeans und setzten sich ebenfalls bis heute durch, sodass gerade sogenannte Bleached oder Destroyed Jeans an den Beinen vieler Damen und Herren zu bewundern sind.

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